Wir über uns: Unsere Philosophie

Die 2te-ZahnarztMeinung steht für:

  • Unabhängigkeit

    Die 2te-ZahnarztMeinung.de ist ein unabhängiges, eigenkapitalfinanziertes Unternehmen, das weder Zahnärzten, Dentallaboren, Krankenkassen, noch Versicherungen verpflichtet ist.

  • Transparenz

    Die 2te-ZahnarztMeinung.de ist ein Auktionsportal für Zahnersatz, dessen Ziel es ist, durch das Zusammenführen von Angebot und Nachfrage die Preise und Leistungen in der Zahnarztbranche transparent und vergleichbar zu machen.

  • Qualitativen Wettbewerb

    Durch den entstehenden Wettbewerb sparen Patienten am Preis und nicht an der Qualität. Die Zahnärzte werden nach jeder Arbeit von den Patienten bewertet. So konkurrieren die Zahnärzte nicht nur durch den Preis, sondern vor allem durch die bewertete Qualität Ihrer Leistung.

  • Das beste Preis/Leistungsverhältnis

    Der Patient soll sich für die beste, und nicht die billigste Behandlung entscheiden. Die beste Behandlung ist eine Kombination aus dem Preis und dem Bewertungsprofil des Zahnarztes in der Stadt/Region des Patienten. Bei der 2ten-ZahnarztMeinung.de agieren nur Zahnärzte aus der Stadt/Region des Patienten, die den Patienten nach der ersten Behandlung als zufriedenen Kunden behalten wollen.



Wir sind die Bundesgerichtshof-Sieger

Wir haben beim Bundesgerichtshof gegen die Zahnärzte Dr. Janusz Rat und Dr. Martin Reißig gewonnen.

Die beiden Zahnärzte, die auch Vorstände der Kassenzahnärztlichen Vereinigung Bayern sind/waren, wollten mit ihrer Klage den Betrieb der 2ten-ZahnarztMeinung unterbinden, was ihnen aber nicht gelungen ist.

Damit werden sich Patienten auch in Zukunft frei über die Preise und Leistungen von Zahnärzten im Internet informieren können, um anschließend eine freie und bewusste Entscheidung treffen zu können.

Wir möchten uns bei den vielen Zahnärzten, Krankenkassen und Patienten bedanken, die uns über die letzten Jahre unterstützt und weiterempfohlen haben. Vielen herzlichen Dank.

Doch, wie kam es dazu?

1988

Holger Lehmann braucht schon im Alter von 17 Jahren eine Brücke. Er geht zum ersten Zahnarzt, dessen Preis 1.000 DM ist. Seine Eltern raten ihm, zu ihrem Haus-Zahnarzt zu gehen, um zu fragen, was die Brücke dort kostet. Der Preis war 650 DM. Er fragte den Haus-Zahnarzt, ob die Brücke denn schlechter sei, was dieser verneinte und sagte, dass das sein ganz normaler Preis wäre. Holger Lehmann sah damit, dass großen Preisunterschieden keine Leistungsunterschiede entgegen standen. Und er sah auch, dass es nicht nur um 5% hoch oder runter geht, sondern, dass der Spielraum bei 35-45% liegt.

Das war der Ursprung der Idee. Nur konnte Holger Lehmann damals nicht wirklich etwas mit dem Wissen über die Preisunterschiede anfangen. Aber, die Idee ließ ihn nicht mehr los.

2004

Im Jahre 2004 kündigt Holger Lehmann seinen Job, verkauft sein Auto und steckt all` sein Geld in die Idee, einen Marktplatz für ZahnarztLeistungen im Internet zu betreiben. Freunde und Familie raten ihm von dieser Idee ab, da sich niemand wirklich vorstellen kann, dass Patienten ihren Heil- und Kostenplan auf einer Internetseite einstellen und Zahnärzte hierauf Angebote abgeben würden.

2005

Am 1. Januar 2005 geht die 2te-ZahnarztMeinung online. Die ersten Heil- und Kostenpläne stellt Holger Lehmann selbst ein, um den Menschen zu zeigen, wie seine Idee funktioniert. Über Google macht er auf seinen Service aufmerksam und bald werden echte Heil- und Kostenpläne auf der Plattform eingestellt. Holger Lehmann beginnt dann, die Laufzeit von 7 Tagen zu nutzen, um Zahnärzte aus der jeweiligen Stadt/Region anzurufen, um zu fragen, ob sie auf der 2ten-ZahnarztMeinung mitmachen wollen. Am Anfang war es sehr mühsam, aber der Erfolg stellte sich ein und Holger Lehmann führte erstmals Patienten und Zahnärzte im Internet zusammen.

Was für Patienten gut ist, müsste auch für Krankenkassen interessant sein, dachte sich Holger Lehmann. Die Krankenkassen aber waren zu Beginn sehr reserviert, weil sie nicht wussten, ob sie dem neuartigen Service trauen konnten.

Anders verhielten sich die Medien (TV, Zeitung, Radio), deren Verbraucherredaktionen sofort erkannten, dass Patienten durch diesen Service viel Geld beim Zahnersatz sparen konnten und berichteten darüber. Die überaus positive Berichterstattung auf ARD, ZDF, WDR, NDR, BR, SWR, HR, MDR, SAT 1, RTL, Pro 7 usw. führte dazu, dass die 2te-ZahnarztMeinung bei den Menschen bekannt wurde.

2006

Die gesetzlichen Krankenkassen legten dann ihre anfängliche Skepsis ab und kooperierten mit der 2ten-ZahnarztMeinung, damit deren Versicherten den Service kostenlos nutzen konnten.

Die 2te-ZahnarztMeinung traf aber nicht nur auf ungeteilte Zustimmung. Die bayerischen Zahnärzte Dr. Janusz Rat und Dr. Martin Reisig strengten eine Klage vor dem Landgericht München an, um dem Angebot im Internet ein Ende zu setzen. Denn, wenn auf der einen Seite Patienten Geld sparen, heißt das, dass auf der anderen Seite, Zahnärzte weniger Geld verdienen. Die klagenden Zahnärzte führten an, dass durch den Wettbewerb im Internet die Zahnarztpreise auf Dumpingniveau sinken und darunter die Qualität der zahnärztlichen Versorgung leiden würde.

Hinzu kam, dass von der 2ten-ZahnarztMeinung tatsächlich eine erhebliche Gefahr ausging. Patienten waren auf einmal in der Lage, sich einen Überblick über Zahnersatzpreise zu verschaffen und Angebote auf ihre Preiswürdigkeit hin zu überprüfen. Und das ist nicht im Sinne der gesamten Zahnärzteschaft, die bis zu diesem Tage die Wissens- und Preishoheit über das zahnärztliche Geschehen alleinig inne hatte.

2007

Überraschenderweise gibt das Landgericht München den beiden bayerischen Zahnärzten in erster Instanz Recht. Holger Lehmann geht in Berufung zum Oberlandesgericht. Noch heute hat Holger Lehmann kein Verständnis für die Klage der bayerischen Zahnärzte, da sein Portal doch offenkundig dem Patienten nutzt.

Die Partner-Krankenkassen sind von dem Urteil ebenfalls schockiert, empfehlen ihren Versicherten das Portal aber weiter, da auch sie von der Sinnhaftigkeit des Angebots überzeugt sind.

2008

Der Fall wird am Oberlandesgericht München verhandelt und die erneute Niederlage konnte für die 2te-ZahnarztMeinung nicht größer ausfallen: Das Gericht ist sich in seinem Urteil sogar so sicher, dass es die Revision zum Bundesgerichtshof nicht zulässt.

Die Partner-Krankenkassen beginnen wirklich zu zweifeln, da die 2te-ZahnarztMeinung nun schon zum zweiten Mal verloren hat. Sie bleiben zwar noch Partner, reduzieren aber die Bewerbung (von einigen Ausnahmen absehen) sehr stark.

Die Financial Times Deutschland zeichnet Holger Lehmann in der Zwischenzeit aus und zählt ihn zur Gruppe der „kreativen Zerstörer der deutschen Wirtschaft“. Eine Gruppe von Menschen, deren Ideen ganze Märkte verändern. Auch in der Gruppe: DocMorris, Autoscout24, Bionade, Kamps, Deichmann, Hexal, Air Berlin, hotel.de, Media Markt, Müller-Milch, Mc Fit, Consors, Fielmann, und viele mehr.

2009

Über das letzte Rechtsmittel der Nichtzulassungsbeschwerde gelangt die 2te-ZahnarztMeinung doch noch zum Bundesgerichtshof (BGH). Alle Hoffnungen ruhen auf der höchsten Instanz. Und die Hoffnungen waren auch begründet, denn der BGH ist das erste Gericht, das wirklich Rechtsgüter miteinander abwägt. Er wägt ab, ob nun das Rechtsgut der Zahnärzte höher wiegt, auch in Zukunft (zum Schutz des Patienten!?) Monopolpreise in einem undurchsichtigen Markt zu verlangen, oder ob das Rechtsgut der Patienten höher wiegt, im Internet die Preise und Leistungen frei miteinander zu vergleichen.

Der BGH entscheidet zu Gunsten der 2ten-ZahnarztMeinung. Er stellt fest, dass die 2te-ZahnarztMeinung rechtens und im Sinne der Patienten ist. Der klagende Zahnarzt Dr. Janusz Rat, der auch Vorstand der Kassenzahnärztlichen Vereinigung Bayern (KZV Bayern) ist, kommentiert das Urteil mit der Aussage: „Ein schwarzer Tag für Patienten“.

2011 bis heute

Wir wünschen uns auch für die Zukunft Wettbewerb, Transparenz und Vergleichbarkeit für Patienten, damit sie auch zukünftig eine freie und bewusste Entscheidung bei der Zahnarztwahl treffen können.