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Ab dem 1. Oktober 2020 erhöhen sich die Festzuschüsse für Zahnersatz um 10%. Versicherte mit Bonus profitieren doppelt.

Ab dem 1. Oktober 2020 erhalten die gesetzlich Versicherten bei Zahnersatzversorgungen höhere FestzuschĂĽsse von den gesetzlichen Krankenkassen. Damit sinken die Zuzahlungen fĂĽr Patienten. Hier finden Sie die Erhöhungen fĂĽr die wichtigsten Festzuschussbefundgruppen. FĂĽr die Befundgruppe 1.1 erhöht sich der Festzuschuss von 161,95 Euro auf 178,15 Euro. Der Versicherte bekommt also 16,20 Euro mehr von seiner gesetzlichen Krankenkasse, wodurch sich sein Eigenanteil dementprechend reduziert. 

Hier die wichtigsten Festzuschüsse im Vergleich mit der entsprechenden Veränderung:

FZSBefundgruppeFestzuschuss altFestzuschuss neuErhöhung des Festzuschusses
1.ErhaltungswĂĽrdiger Zahn   
1.1Erhaltungswürdiger Zahn mit weitgehender Zerstörung der klinischen Krone oder unzureichende Retentionsmöglichkeit, je Zahn161,95 Euro178,15 Euro16,20 Euro
1.3Erhaltungswürdiger Zahn mit weitgehender Zerstörung der klinischen Krone oder unzureichende Retentionsmöglichkeit im Verblendbereich (15-25 und 34-44), je Verblendung für Kronen (auch implantatgestützte)55,25 Euro60,78 Euro5,53 Euro
2.Zahnbegrenzte LĂĽcken von höchstens vier fehlenden Zähnen je Kiefer bei ansonsten geschlossener Zahnreihe unter der Voraussetzung, dass keine Freiendsituation vorliegt (LĂĽckensituation I)   
2.1Zahnbegrenzte LĂĽcke mit einem fehlenden Zahn, je LĂĽcke374,38 Euro411,82 Euro37,44 Euro
2.2Zahnbegrenzte Lücke mit zwei nebeneinander fehlenden Zähnen, je Lücke427,07 Euro469,78 Euro42,71 Euro
2.3Zahnbegrenzte Lücke mit drei nebeneinander fehlenden Zähnen, je Kiefer476,83 Euro524,51 Euro47,68 Euro
2.7Fehlender Zahn in einer zahnbegrenzten LĂĽcke im Verblendbereich (15-25 und 34-44), je Verblendung fĂĽr einen ersetzten Zahn, ..... 54,44 Euro59,88 Euro5,44 Euro
3.Zahnbegrenzte LĂĽcken, die nicht den Befunden nach den Nrn. 2.1 bis 2.5 und 4 entsprechen   
 3.1 Alle zahnbegrenzten LĂĽcken, die nicht den Befunden nach den Nrn. 2.1 bis 2.5 und 4 entsprechen, oder Freiendsituationen (LĂĽckensituation II), je Kiefer 381,64 Euro419,80 Euro38,16 Euro
 3.2Beidseitig bis zu den Eckzähnen oder bis zu den ersten Prämolaren verkĂĽrzte Zahnreihe (a-c) 269,96 Euro296,96 Euro27,00 Euro
4.Restzahnbestand bis zu 3 Zähnen oder zahnloser Kiefer   
4.1Restzahnbestand bis zu 3 Zähnen im Oberkiefer398,60 Euro438,46 Euro39,86 Euro
4.2Zahnloser Oberkiefer384,79 Euro393,27 Euro8,48 Euro
4.3Restzahnbestand bis zu 3 Zähnen im Unterkiefer412,01 Euro453,21 Euro41,20 Euro
 4.4 Zahnloser Unterkiefer412,62 Euro453,88 Euro41,26 Euro
 5. LĂĽckengebiss nach Zahnverlust in Fällen, in denen eine endgĂĽltige Versorgung nicht sofort möglich ist   
5.1Lückengebiss nach Verlust von bis zu 4 Zähnen je Kiefer in Fällen, in denen eine endgültige Versorgung nicht sofort möglich ist, je Kiefer131,13 Euro144,24 Euro13,11 Euro
5.2Lückengebiss nach Verlust von 5 bis 8 Zähnen je Kiefer in Fällen, in denen eine endgültige Versorgung nicht sofort möglich ist, je Kiefer181,10 Euro199,21 Euro18,11 Euro

 

Mit dem steigendem Festzuschuss ist auch der Bonus von 20% oder 30% mehr Wert.

Da die Festzuschüsse ab dem 1. Oktober 2020 steigen, hat der Versicherte auch mehr von seinem 20% oder 30% hohen Bonus, den er für kontinuierliche Zahnvorsorge erhält. Er profitiert also doppelt, denn der Bonus richtet sich prozentual am Festzuschuss aus. Und wenn der Festzuschuss steigt, steigt auch der Bonus.

Man sieht, dass dadurch, dass sich der Festzuschuss für die Befundgruppe 1.1 um 16,20 Euro erhöht, erhöht sich auch der 20% Bonus um 3,24 Euro und der 30% Bonus um 5,14 Euro. Hat ein Versicherter also 30% Bonus, so bekommt er nun insgesamt (16,20 Euro + 5,14 Euro) 21,34 Euro mehr. Anbei ein paar Beispiele, warum sich Zahnvorsorge nun doppelt lohnt:

Um so viele Euros erhöht sich der Bonus durch die Erhöhung der Festzuschüsse ab dem 1. Oktober 2020

 FZS

Ohne Bonus

FZS alt

Ohne Bonus

FZS neu

Erhöhung

FZS

Bonus 20%

alt

Bonus 20%

neu

Erhöhung

20 % Bonus

Bonus 30%

alt

Bonus 30%

neu

Erhöhung 

30 % Bonus

 1.1161,95 Euro178,15 Euro16,20 Euro32,39 Euro35,63 Euro3,24 Euro48,59 Euro53,45 Euro5,14 Euro
 1.355,25 Euro60,78 Euro5,53 Euro11,05 Euro12,16 Euro1,11 Euro16,58 Euro18,23 Euro1,65 Euro
 2.1374,38 Euro411,82 Euro37,44 Euro74,88 Euro82,36 Euro7,48 Euro112,31 Euro123,55 Euro11,24 Euro

Auf der 2ten-ZahnarztMeinung sparen Sie am Preis und nicht an der Qualität.

Durch die Erhöhung der Festzuschüsse können Sie über eine Zahnersatz- oder Implantatauktion noch mehr sparen.

Durch die Erhöhung der FestzuschĂĽsse reduzieren sich die Eigenanteile der Patienten. Mit einem gepflegten Bonusheft können Sie weiteres Geld sparen. Aber, wer einen Eigenanteil wirklich reduzieren möchte, der sollte in jedem Fall eine Zahnauktion auf der 2ten-ZahnarztMeinung einstellen. Denn durch den Wettbewerb der Zahnärzte untereinander, sinken die Preise noch weiter. Diese Auktionen zeigen eindrucksvoll, wie Patienten schon viel Geld beim Zahnersatz gespart haben. 

Wissenswertes zur Erhöhung der Festzuschüsse: Nicht überbewerten.

Wer profitiert von der Erhöhung der FestzuschĂĽsse am meisten? Klare Antwort: Alle gesetzlich Versicherten, denn jeder von ihnen erhält FestzuschĂĽsse fĂĽr Zahnersatzversorgungen. 

Dabei ist es ganz egal, ob sich der gesetzlich Versicherte fĂĽr eine Regel-, anders- oder gleichartige Versorgung entscheidet, denn er bekommt immer den gleichen befundorientierten Festzuschuss, der nichts mit der Wahl der Behandlung zu tun hat. Somit reduzieren die neuen FestzuschĂĽsse in jedem Fall den Eigenanteil. Die Frage ist, in welchem AusmaĂź? 

Die Versicherten, die eine Regelversorgung wählen, sparen durch die Erhöhung prozentual am meisten beim Eigenanteil. Bei Versicherten, die höherwertige gleich- oder andersartige Versorgungen wählen, wird die Erhöhung der FestzuschĂĽsse kaum ins Gewicht fallen, da die Zahnärzte vor allem ĂĽber die private GebĂĽhrenordnung fĂĽr Zahnärzte (GOZ) die Eigenanteile der Versicherten belasten. Wer also auch in Zukunft nicht zu viel bei Zahnersatz dazu bezahlen möchte, sollte immer prĂĽfen und vergleichen und sich eine zweite ZahnarztMeinung einholen.